Da Hulzschlog

Ob obn‘, am Berg oder tiaf drin im Grob’n:
Es is da Wold, der überall wird g’schlog’n.

Jeda Baua hot neb’n sein Hof und sein Acker und sei Wies’n,
a guat’s Stickl Wold, so als ob’s a muss is, ihn zu b’sitzen!

Angschoffn ols Göldanlog, ols Hobby oder leicht g’erbt ,
gern wird da Wold im Lauf der Generationen noch vermehrt.
Er bringt mit der Zeit zwar Arbeit, mehr noch: Göld,
Aus dem Grund hob’n viel ihr Freud mit ihr’m Wold auf dera Wölt‘!

Zum Spaziern geh’n, Schwamm suach’n, ihn oafoch nur geniess’n,
da Wold, er is immer für’d Leit noch do g’wesen!

Hiaz is wieder Zeit, um an Kahlschlog zu moch’n,
die Bam‘, sie werd’n zum Bod’n nieder krochen!

Mit vül Energie zagt da Mensch do jetzt sei Kroft,
und schneid‘ die Bam um, auf dos’s nur so krocht.

Was bleib, is a liachta Fleck auf’n Roan,
danoch fang ma wieder an, auf’s Neige, ganz kloan.

Die Pflanzl wern gfiat, trogn und dann g’setzt,,
später noch g’strich’n, g’hegt und ‚pflegt.
Auf des sie schia wochs’n, iahna jo nix passiert,
je scheana sie jetzt wochs’n, umso mehr san’s amol wert.

Hiaz schliasst si da Kreis,
olles nimmt wieda sein Lauf,
Auf das der neigi Wold gedeiht und des recht Wohl auf:

Ob hoch obn‘, am Berg oder tiaf drin im Grob’n…

(c) by [:Ha:] 2012